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Bewegung

Sitzen, Stehen, Gehen: Bewegung im Arbeitsalltag

Die meisten Bertelsmann-Mitarbeiter verbringen ihren Arbeitsalltag überwiegend im Sitzen – das ist schlecht für den Rücken und die Gesundheit. Maßnahmen zur Bewegungsförderung im Beruf werden daher immer häufiger.

Es müssen jedoch nicht gleich Sportkurse, Firmenläufe oder bewegte Pausen sein. Hilfreich ist schon, Arbeitsalltag und Bewegung zu verbinden. Nutzen Sie z.B. die Arbeitswege: Wenn Sie mit dem Auto oder der Bahn zur Arbeit kommen, parken Sie ein Stück weiter weg oder steigen eine Station früher aus. Machen Sie in der Mittagspause einen kleinen Verdauungsspaziergang, nehmen Sie die Treppe statt den Aufzug, stellen Sie Drucker und Kopierer außerhalb des Büros auf (reduziert auch die Feinstaubbelastung) oder platzieren den Papierkorb ein paar Schritte entfernt vom Schreibtisch. Vielleicht kann auch das eine oder andere Telefonat unter Kollegen durch ein persönliches Gespräch ersetzt werden. So erhöhen Sie die Anzahl Ihrer täglichen Schritte und sorgen gleichzeitig für ein gutes soziales Klima.

Versuchen Sie, Telefonate auch einmal im Stehen zu erledigen und Denkprozesse durch Umhergehen anzuregen. Häufig sind kleine Meetings ebenfalls im Stehen oder Gehen möglich. Wechseln Sie außerdem regelmäßig die Sitz- und Stehposition (ein Desktop-Reminder hilft!) und machen Sie bei Bedarf kleine Übungen (z.B. Schulterkreisen, Strecken und Dehnen), um Verspannungen vorzubeugen. Diese Maßnahmen gehen schnell, kosten nichts und stören keine Arbeitsabläufe, haben aber eine große Wirkung. Legen Sie noch heute los!

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Runter vom Sofa: Bewegung in der Freizeit

Viele von uns verbringen den wohlverdienten Feierabend lieber auf der Couch als auf den Beinen. Dass Sport gesund ist, wissen wir zwar alle, doch oft steht uns der innere Schweinehund im Weg.

Auch hier gilt: Es muss nicht gleich Leistungssport sein. Wichtig, vor allem auch für das psychische Wohlbefinden, ist ein Ausgleich zum vielen Sitzen. Ein gesundes Training kombiniert Ausdauer-, Kraft-, und Beweglichkeitselemente. Regelmäßige Bewegung bei einer mäßig-intensiven Belastung (Puls von 120/130) von etwa 30 Minuten an fünf Tagen die Woche ist für die Gesundheit bereits sehr förderlich. Bei intensiveren Sporteinheiten und für einen sichtbaren Trainingseffekt sind 2-3 Einheiten in der Woche ausreichend. Kräftigungsübungen sollten möglichst alle Muskelpartien des Rumpfes (insbesondere Rücken und Bauch) und der Arme und Beine einbeziehen. Bei Dehnübungen sollten Sie das Augenmerk vor allem auf jene Muskelpartien richten, die sich üblicherweise am schnellsten verkürzen: die hintere Oberschenkel- und Wadenmuskulatur sowie die Brustmuskulatur.

Um sich zu motivieren, können Sie sich einen Trainingsplan mit festen Trainingszeiten und Zielen aufstellen. Suchen Sie sich außerdem eine Sportart, die Ihnen Spaß macht, und probieren Sie häufiger etwas Neues aus. Verabreden Sie sich mit einem Trainingspartner, an der frischen Luft, und gönnen Sie sich zwischendurch kleine Belohnungen. Viel Spaß!

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