Offen nur für Mitarbeiter /innen von Gruner + Jahr

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

Längere Krankheitsphasen können unterschiedliche Ursachen haben. Wer am Arbeitsplatz mehrere Wochen aus gesundheitlichen Gründen ausfällt, dem fällt der Übergang zum Büroalltag nicht leicht. Der Gesetzgeber hat für diese Fälle das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) vorgesehen. Das BEM soll die erkrankten Mitarbeiter bei der Rückkehr wirkungsvoll unterstützen und dabei an ihren konkreten Bedürfnissen ansetzen. Ziel ist es dabei immer, den jeweils besten Weg zur Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit zu finden und zugleich einer erneuten Erkrankung vorzubeugen. Für Gruner + Jahr haben nun Konzernbetriebsrat und Geschäftsleitung – mit Beteiligung der Konzernschwerbehindertenvertretung – eine Betriebsvereinbarung unterzeichnet, die das BEM deutschlandweit für G+J regelt. Ausgenommen ist die Motorpresse, die eine eigene Lösung verfolgt.

Die wichtigsten Fragen rund um BEM

Wer erhält ein Angebot zum BEM? 

Jeder G+Jler, der innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen krankgeschrieben ist, erhält das Angebot. Das Angebot wird auch gemacht, wenn sich die jährliche Summe der Krankschreibungen aus verschiedenen Erkrankungen zusammensetzt oder wenn der Mitarbeiter zwischen den Zeiten der Arbeitsunfähigkeit wieder gearbeitet hat. 

Worum geht es beim BEM? 

Die Arbeitsfähigkeit wieder herzustellen und für die Zukunft zu sichern, ist das Ziel des BEM, das auch der G+J-Konzernbetriebsvereinbarung vorangestellt wurde. Welche Schritte dafür notwendig sind, werden die betroffenen Kollegen gemeinsam mit den BEM-Ansprechpartnern zu Beginn des Verfahrens klären. 

Welche Inhalte hat das BEM? 

Die Möglichkeiten für eine Unterstützung im Rahmen des BEM sind vielfältig: Dazu zählen beispielsweise eine schrittweise Rückkehr an den Arbeitsplatz, als Wiedereingliederung nach dem Hamburger Modell, kleinere und größere Veränderungen am Arbeitsplatz, möglicherweise auch eine veränderte Arbeitsaufgabe. 

Müssen Mitarbeiter am BEM teilnehmen? 

Das BEM ist für G+Jler grundsätzlich freiwillig. Nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Mitarbeiters wird das Verfahren begonnen und durchgeführt. Der Datenschutz wird dabei großgeschrieben: Alle Beteiligten werden auf Vertraulichkeit verpflichtet, sensible Informationen zum Inhalt des BEM-Verfahrens werden in einer gesonderten BEM-Akte verschlossen aufbewahrt und gelangen nicht in die Personalakte. 

Wer ist Ansprechpartner? 

Erste Ansprechpartner sind die BEM-Beauftragten: Am Standort Hamburg ist das Silvia Hafemeister.

Wer ist noch am BEM beteiligt? 

Zunächst sind nur die BEM-Beauftragten eingebunden. Die betroffenen Kollegen können sich darüber hinaus von einer Vertrauensperson, zum Beispiel einem Betriebsratsmitglied, im Eingliederungsverfahren begleiten und unterstützen lassen. Wenn der Mitarbeiter möchte, kann er die Kompetenz und Erfahrung weiterer auf Gesundheitsthemen spezialisierter Experten bei G+J nutzen: Hinzugezogen werden kann zum Beispiel der Betriebsarzt oder die Schwerbehindertenvertreter.

Ansprechperson

Silvia Hafemeister
Betriebliches Eingliederungsmanagement Standort Hamburg

Nach
oben