Medizin

Heuschnupfen

Was ist Heuschnupfen?

Bei Heuschnupfen handelt es sich um eine Überempfindlichkeit gegenüber dem Blütenstaub von Bäumen, Sträuchern, Gräsern, Getreide und Kräutern. Kommen Allergiker mit den Pollen in Kontakt, folgen schnupfenähnliche Symptome, tränende Augen sowie Juckreiz. Insgesamt ist der Pollenflug im Frühjahr von April bis Juni am stärksten. Da nicht jeder Betroffene auf die gleichen Stoffe (sog. Allergene) reagiert, ist es für Allergiker besonders wichtig zu wissen, wann das für sie relevante Allergen auftritt.

Sowohl die Frühblüher (z.B. Hasel und Erle) in den Monaten Februar und März als auch die Pollen der Spätblüher (z.B. Beifuß und Brennnessel) im August können bei Allergikern die entsprechenden Symptome auslösen.

Der Deutsche Wetterdienst bietet hier eine Pollenflugvorhersage an. 

Tipps für Allergiker

  • Duschen Sie vor dem Schlafengehen, so werden die Pollen vom Körper und den Haaren abgewaschen und nachts nicht eingeatmet.
  • Richtig Lüften: Auf dem Land in den Abendstunden, in der Stadt hingegen in den Morgenstunden.
  • Während der Allergiezeit kann tägliches Staubsaugen die Pollenkonzentration in der Wohnung verringern.
  • Halten Sie das Schlafzimmer pollenfrei, d.h. ziehen Sie sich außerhalb des Schlafzimmers um und bewahren Sie getragene Kleidung nicht in den Schlafräumen auf.Trocknen Sie Ihre Wäsche während der Pollenzeit nicht im Freien. Pollen bleiben an der Wäsche haften.
  • Regen reinigt die Luft. Nutzen Sie daher die Zeit nach einem Schauer für einen pollen-freien Spaziergang oder lüften Sie ausgiebig.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker über mögliche Behandlungen.