Best Practice

Arvato bewegt was - Das Dienstrad als Ansporn für ein aktiveres Leben

Nicht jeder Mitarbeiter

Denn Sebastian Tracht hatte nicht die freie Auswahl. Noch vor eineinhalb Jahren wog der AFS-Mitarbeiter bei einer Größe von 1,97 Meter 172 Kilogramm und lag damit über der zugelassenen Gewichtsgrenze der Fahrradanbieter. Sebastian wollte sich ein Dienstrad anschaffen, da er es als seinen individuellen Weg sah, wieder aktiv zu werden. Das Ärgernis und die Unzufriedenheit darüber, dass er nicht an der Aktion teilnehmen konnte, rüttelten den 32-jährigen wach. Er setzte sich das Ziel, unter die vorgeschriebene Gewichtsgrenze von 150 Kilogramm zu kommen und seine Chance wahrzunehmen, sportlicher zu werden ohne Einschränkungen im Alltag. 150 Kilogramm hat Sebastian heute schon lange hinter sich gelassen, denn er trainierte von da an fast jeden Tag noch mit seinem alten Fahrrad und schaffte es, unglaubliche 75 Kilogramm in einem Jahr abzutrainieren. Dabei war Fahrrad fahren für ihn der richtige Einstieg. Heute fährt der Teamleiter IT Consulting gerne mit seinem neuen Dienstfahrrad die 16 Kilometer von Delbrück nach Verl zur Arbeit und legt in seiner Freizeit Radtouren von über 100 Kilometer zurück. Neben Radtouren bestimmen regelmäßige Besuche im Fitness-Studio und Schwimmtraining seinen neuen Alltag.

„Die Aktion ist eine super Möglichkeit und Chance für jeden Mitarbeiter, den ersten Schritt zu wagen. Egal ob E-Bike oder normales Fahrrad, es ist eine Investition in die eigene Gesundheit“, erklärt Sebastian.

Die Dienstfahrräder werden von der Firma Company Bike Solutions an AFS geliefert und sind mittlerweile bei Arvato Financial Solutions in Baden-Baden, Verl, Dortmund, Münster, Mainz, Wiesbaden, Nonnweiler, Berlin und Potsdam verfügbar. Company Bike Solutions belohnte den besonderen Ehrgeiz mit perfekt auf das Rad und Sebastian abgestimmten Fahrradzubehörteilen.

Kai Burr, Chief Human Recources Officer bei AFS, der die Aktion vor zwei Jahren ins Leben rief, freut sich über den Ansporn, den die Aktion bei Sebastian Tracht ausgelöst hat und erklärt: „Das ist meine Lieblingsgeschichte zum Dienstfahrrad und Gesundheitsmanagement, weil sie zeigt, dass Erfolge nachhaltig durch innovative Lösungen und eine ganzheitliche Betrachtung erzielt werden können. Wenn wir solche Geschichten als Firma zeigen können, verändern wir mittelfristig auch nachhaltig den Blick auf das Thema Gesundheit. Das ist kulturstiftend.“

Günter Göbel, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats von Bertelsmann und Betriebsratsvorsitzender Finance Verl: „Das ist eine tolle Leistung von Sebastian! Jeder Mitarbeiter hat seinen individuellen Gesundheitsantrieb. Diesen gilt es bei möglichst vielen Mitarbeitern durch Gesundheitsangebote, wie das Dienstrad zu animieren. Damit schaffen wir es, mit möglichst vielen gesunden Mitarbeitern starke Dienstleistungen zu erbringen.“